Logo Landesbank Berlin

Offenlegungsmeldungen nach §26a KWG

Die Offenlegungsmeldung nach § 26a KWG verfolgt das Ziel, die Marktdisziplin zu erhöhen, indem Marktteilnehmern Informationen über den Anwendungsumfang, das Kapital, das Risiko, den Risikoanalyseprozess und somit die Kapitaladäquanz zugänglich gemacht werden.

In Deutschland wurden die erweiterten Offenlegungsanforderungen der dritten Säule zum 1. Januar 2007 mit dem neuen § 26a KWG und der Einführung der Solvabilitätsverordnung (SolvV) in nationales Recht umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2014 gelten in der gesamten Europäischen Union die Offenlegungsanforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR), die die bisherigen SolvV-Vorgaben ablösen. Die bislang in § 7 InstitutsVergV a. F. geregelte Offenlegung von Informationen zur Vergütungspolitik findet sich nun ebenfalls in der CRR wieder.

Seit Jahresbeginn 2014 ist die Erwerbsgesellschaft der S-Finanzgruppe mbH & Co. KG (S-Erwerbsgesellschaft) die Obergesellschaft der Gruppe. Die Offenlegung per 31. Dezember 2014 erfolgt erstmals gemäß CRR und weiterhin auf oberster Gruppenebene, das heißt für 2014 auf Ebene der S-Erwerbsgesellschaft. Die S-Erwerbsgesellschaft untersteht nicht der Bankenaufsicht. Dies führt dazu, dass die zur Gruppe gehörende Landesbank Berlin Holding AG (LBBH) seit 1. Januar 2015 gemäß §10a Abs. 3 KWG das übergeordnetes Unternehmen der aufsichtsrechtlichen Gruppe ist. Bis zum 31. Dezember 2014 wurde diese Aufgabe durch die LBB wahrgenommen. Die bedeutenden Tochterunternehmen der LBBH, die LBB AG und Berlin Hyp, veröffentlichen gemäß Artikel 13 CRR jeweils einen eigenen Bericht.


Kontakt-Center
Kontakt-Center
030/245 500
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie Fragen haben.